Ameisen in der Wohnung: Diese Mittel helfen!

So bekämpft man Ameisen in der Wohnung

In der Natur erfüllen Ameisen eine nützliche Funktion. In den eigenen vier Wänden möchte man die flinken Insekten jedoch nicht entdecken. Es kommt immer wieder vor, das sich Ameisen in der Wohnung oder im Haus anzufinden sind.

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Haben sie sich es dort erst einmal gemütlich gemacht, wird man die kleinen Plagegeister nur schwer wieder los. Mit einfachen Mitteln kann eine Invasion der Insekten gestoppt werden. Wird die Invasion zur Plage, muss der Vermieter handeln.

 

Woher kommen die Ameisen in der Wohnung?

Für so kleine Tierchen wie Ameisen gibt es viele Wege in die Wohnung. In der warmen Jahreszeit reicht schon ein offenes Fenster oder die offene Tür zur Terrasse aus.

Die meisten Kolonien haben ihre Heimat nahe der menschlichen Behausung. Sie sind unter Gehwegplatten, in Häuserspalten oder Bäumen zu Hause. Auf der Suche nach Nahrung können die Sechsbeiner eine erhebliche Distanz zurücklegen.

Nicht selten führt sie ihre Nahrungssuche sie in die Wohnung. Nicht nur offene Türen und Fenster sind ein beliebtes Einfallstor für Ameisen. Undichte Fenster- und Türdichtungen und Fugen reichen ebenso aus wie ein offenes Kellerfenster oder ein Lüftungsschacht. Hermetisch abriegeln lässt sich keine Wohnung, die Gefahr von Ameisen in der Wohnung ist immer da.

 


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Keine Gefahr für den Menschen

Für die Gesundheit geht von den deutschen Arten keine Gefahr aus. In der Bundesrepublik sind keine Arten bekannt, die giftig sind. Unangenehm sind die Bisse oder Stiche der Insekten allemal.

Die temporäre Reizung der Haut verschwindet in der Regel nach wenigen Tagen. Eine größere Gefahr geht durch hygienische Mängel aus, die Ameisen in der Wohnung verursachen.

Daher sollte ein betroffener Haushalt es auch nicht auf die lange Bank schieben, Ameisen vertreiben zu wollen. Die Hausbesetzer sind Vorratsschädlinge und befallen liebend gern zucker- und eiweißhaltige Lebensmittel.

 

Mit Hausmitteln gegen Ameisen vorgehen

Möchte man die Ameisen in der Wohnung bekämpfen, sollten zunächst die bewährten Hausmittel zum Einsatz kommen. Die chemische Keule muss nicht sofort geschwungen werden.

Viele chemische Schädlingsbekämpfungsmittel sind nämlich nicht nur für die Krabbeltierchen, sondern auch für Menschen und andere Haustiere giftig. Leben im Haushalt kleine Kinder oder Haustiere, sollte der Einsatz chemischer Mittel die letzte Option sein.

Oft reicht schon das bekannte Backpulver gegen die Ameisen in der Wohnung aus. Fressen die Tierchen das weiße Pulver, verenden sie daran. Ein weiteres Backmittel ist Hirschhornsalz *.

Zusammen mit Zucker dient es als Köder für die Insekten. Die Mischung setzt Ammoniak frei, das für die Tierchen giftig ist.




Ameisenköder bei Ameisenbefall der Wohnung

Wer die Ameisen vertreiben, aber nicht töten möchte, kann auf natürliche Hausmittel zurückgreifen. Die Sechsbeiner sind äußerst geruchsempfindliche Tierchen, die sich von saueren Gerüchen abschrecken lassen. Sie können auch fertige Ameisenköderdosen kaufen.

Mit Essig, Zitronen- oder Limettenschalen können die Eindringlinge vor der Invasion in die Wohnung abgehalten werden. Eine ähnliche Wirkung können ätherische Öle auf die Ameisen haben.

Der Orientierungssinn kann mit dem Einsatz von Zitronenkraut, Lavendel oder Farnkraut beeinflusst werden. Die Ameise wird dadurch abgeschreckt und verlässt die vier Wände.

 

Wann ist der Vermieter zuständig?

Lassen sich die Ameisen in der Wohnung nicht bekämpfen, werden sie ein Fall für den Vermieter. Er ist dafür zuständig, dass die Schädlinge vertrieben werden.

Wann aber ist der Vermieter in der Verantwortung, wenn es sich die Ameisen in der Wohnung gemütlich gemacht haben? Grundsätzlich stellen die Tierchen nicht sofort einen Mangel an der Mietsache dar.

Viele Gerichte haben sich bereits mit der Sache beschäftigt und das bloße Vorhandensein von Ameisen in der Wohnung als gewöhnlich bezeichnet. Eine Berechtigung zur Mietminderung steht in den meisten Fällen nicht zu.

Einige Gerichte haben befunden, dass zehn bis zwanzig Ameisen in der Wohnung lediglich unangenehm sind. Der Vermieter kann spätestens dann in die Pflicht genommen werden, wenn die Tiere Nester bauen.

Dann kann ganz klar von einem massiven Befall ausgegangen werden, der auch zur Mietminderung berechtigt. Der Vermieter ist dann verpflichtet, die Ameisen in der Wohnung auf eigene Rechnung zu bekämpfen.

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Chemische Keule gegen Ameisen in der Wohnung

Ist der Ameisenbefall in der Wohnung stark, muss der Vermieter eingreifen. In den meisten Fällen wird er einen Schädlingsbekämpfer beauftragen, der mit der chemischen Keule die Ameisen bekämpfen wird.

Mieter sollten umfassenden darüber informiert werden, wie der Experte die Ameisen vertreiben möchte. Für bestimmte Personengruppen wie Kinder, Babys und Schwangere kann der Kontakt mit dem Ameisengift schädlich sein.

Die Stoffe gelangen über die Luft in die Atemwege und über Möbel und den Fußboden kommt es zu einem Hautkontakt.